Das Sterbeerlebnis

Spruch:

Wisse, Gott ist Gott, du kannst Ihn nicht erfassen. Er ist wie eine große, geheimnisvolle Flut, wie ein tiefer Abgrund, ohne Ende. Erschauere vor Ihm.

Wisse weiter: Der Böse ist da. Er ist ein gewaltiger Geist und ein Betrüger von Anbeginn. Er umlauert dich allerwärts; sei wachsam und kämpfe wider den Satan.

Das Größte aber, was du tun kannst, ist dies: beten zu Gott in Ehrfurcht und großer Einfalt.

Heiliger Ephräm der Syrer

 

Helmut Lungenschmid hatte als fünfzehnjähriger Schüler bei einem Zahnarztbesuch infolge einer überdosierten Narkose ein Sterbeerlebnis von schier unglaublich inhaltlicher Reichhaltigkeit.
Er durfte sein vergangenes und zukünftiges Leben sehen
(Berufliche Tätigkeiten, seine Ehe-Frau, zwei Söhne und Enkel, Vortragsörtlichkeiten, etc.).
Doch weit darüber hinaus wurden ihm auch Geheimnisse des Glaubens gezeigt und erklärt.
Darunter Vorkommnisse und Dinge, welche die brisante Zukunft der Welt und der Kirche, insbesondere der heutigen Zeit betreffen.

Wer mit Gott das Leben wagt, darf Freude am Leben gewinnen.
Wer göttliche Gnaden ins Schaffen trägt, dem wird die Arbeit gelingen.
Wer aus Liebe zu Gott der Sorgen sich annimmt, der hat der Sorge den Stachel genommen.
Wer das bittere Leid aus Liebe zu Gott erträgt, der hat des Lebens Dunkelheiten siegreich durchbrochen.
Wer gar im Sterben dem Weltlichen entsagt, dem wird mit Christus das Sterben ein
A u f e r s t e h e n   in göttlicher Herrlichkeit.

 

N i e m a n d   kommt an Jesus vorbei!

Das beweisen die ungezählten Veröffentlichungen in der Vergangenheit und besonders in unserer Zeit über Jesus von Nazareth. Die Einen schwärmen für Ihn als den großen Wundermann und besingen Ihn in Liedern und Schlagern, identifizieren sich aber nicht mit seinen Leiden und wollen auch nicht ihr Kreuz auf sich nehmen und Ihm im Sinne der Bergpredigt nachfolgen. Andere reihen Ihn in die Namensliste von unbekannten Revolutionären ein, die die Welt durch sozialen Umsturz verändern wollten oder wollen, um den unterdrückten Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen. Wieder andere feiern Ihn als einen großen Idealisten, der hohe ethische und sittliche Forderungen gestellt und selbst danach gelebt hat und sogar dafür Sein Leben ließ. Viele Theologen und Geschichtsschreiber rechnen Ihn unter die großen Religionsstifter, die durch Predigt und Beispiel die Welt verbessern wollten.

Aber da sind auch die vielen Gegner Jesu, die in Ihm einen Volksverdummer sehen und Seine Lehren als „Opium für die Völker“ hinstellen. Mit leidenschaftlichem Hass kämpfen sie unter dem Vorwand, „wissenschaftlich“ zu sein, gegen die Berichte der Evangelien und stellen Jesus als einen billigen Vertröster auf die Zukunft (Jenseits) hin, der dem Menschen dieser Welt keine Freuden gönne und sie zu Muckern mache, die untauglich für das wirkliche Leben seien. Schon immer haben sich an Jesus die Geister geschieden. Bereits in den Tagen Seines Erdenlebens bestanden sehr gegensätzliche Auffassungen über das Wesen Jesu. Die Einen lehnten Ihn ganz ab, andere hielten Ihn für Elias, Johannes den Täufer, Jeremia oder sonst einen Propheten. Jesus fragte deshalb Seine Jünger: „Wer sagt denn ihr, dass ich sei?“ – Die Antwort des Petrus war   e i n d e u t i g:  „Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn.“